SEO optimierte Bildformate – WEBP Format

SEO-Optimierung für Bilder: User-Experience verbessern & Traffic-Potenzial generieren

Die SEO-Optimierung zielt darauf ab, das Suchmaschinenranking einer Webseite nachhaltig zu verbessern. Im Wesentlichen liegt der Fokus dabei auf OnPage-Maßnahmen, die Faktoren wie Quellcode, Linkstruktur und Webseitentexte optimieren sollen. Leider werden die Bilder dabei meist eher stiefmütterlich behandelt, dabei sind sie unverzichtbar für den Erfolg einer Webseite und tragen maßgeblich dazu bei, die jeweiligen Inhalte in den passenden Kontext zu stellen. Besonders wichtig sind SEO-optimierte Bilder für E-Commerce und Online-Marketing.

Die Kraft der Bilder: visuelle Kommunikation im Internet

Menschen verfügen über unterschiedliche Sinne, der Fokus liegt jedoch klar auf der Verarbeitung optischer Reize. Als visuelle Wesen nehmen wir rund 80 Prozent unserer Umgebung über die Augen wahr, entsprechend ist die Kraft der Bilder auch im Internet ein wesentliches Instrument der Kommunikation. Sie wecken Emotionen, transportieren Botschaften und erzählen Geschichten. Besonders deutlich wird dies bei Social-Media-Portalen, Onlineshops und Unternehmens-Webseiten. Die Herausforderungen im E-Commerce nehmen stetig zu und beim Kampf um die Sichtbarkeit bei Google & Co. spielen die vielfältigen Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung (search engine optimization = SEO) eine zentrale Rolle. Lange Zeit standen in erster Linie Content-SEO und Linkaufbau im Vordergrund, um die Auffindbarkeit und das Suchmaschinen-Ranking einer Seite zu verbessern. Da die Suchalgorithmen stetig angepasst werden, steigen die Anforderungen an wirksame SEO-Maßnahmen stetig. Neben weiteren Instrumenten etabliert sich Bilder-SEO immer mehr als unverzichtbar für eine bessere Suchmaschinen-Platzierung.

Was sind SEO-optimierte Bilder?

Bilder-SEO ist ein wichtiger Teilbereich der klassischen OnPage-SEO und zielt darauf ab, die Sichtbarkeit in der Google-Bildersuche zu erhöhen sowie das generelle Ranking einer Webseite zu verbessern. Als elementare Bausteine einer erfolgreichen Webseite wecken Sie im E-Commerce die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden und erhöhen im besten Fall deutlich die User-Experience, die auch für die Google-Bildersuche von entscheidender Bedeutung ist. Bilder-SEO ist ein unverzichtbares Instrument der Suchmaschinenoptimierung, die Auswahl hochwertiger Bilder ist jedoch lediglich der erste Schritt auf dem langen Weg zur erfolgreichen Platzierung in den Suchergebnissen.

Für die Wirksamkeit der geplanten SEO-Maßnahmen ist weiterhin die Qualität der Bilder entscheidend. Um das Nutzererlebnis nachhaltig zu verbessern, ist zunächst auf Individualität und Bildqualität zu achten. Anstelle von bereits tausendfach genutzten Archivbildern ist es deutlich empfehlenswerter, auf individuelle Bilddokumente zu setzen. Gleichzeitig sollte der Fokus auch auf der Bildqualität liegen, da beispielsweise Bilder mit geringer Auflösung potenzielle Kunden kaum überzeugen und sie zudem in der Miniaturansicht der Suchergebnisse nicht ansprechend angezeigt werden. Als Teil einer explizit abgestimmten SEO-Strategie basiert die Bildoptimierung auf unterschiedlichen Maßnahmen. Sie zielt darauf ab, dass der Google Crawler die Bilder besser finden, interpretieren und korrekt einordnen kann. Zu den wesentlichen Instrumenten zählen insbesondere Alt-Tags, Titel-Tags und Bildbeschreibungen. Da Bots und Crawler nach wie vor in erster Linie textbasiert arbeiten, werden SEO-optimierte Bilder mit Informationen in Textform versehen.

Wichtige Rankingfaktoren: SEO-Bilder optimieren

Grundsätzlich gibt es vielfältige Faktoren, die das Ranking von Bildern bestimmen. Ein wesentlicher Aspekt ist die Nutzerfreundlichkeit, die in jedem Fall im Mittelpunkt einer ausgeklügelten SEO-Strategie steht. Dies stärkt maßgeblich die Sichtbarkeit der gesamten Webseite. Folgende Rankingfaktoren sind besonders zu beachten:

Bildname (Dateiname):

Der Dateiname ist ein wesentlicher Aspekt der Bildoptimierung, da er Google erste Hinweise zur Zugehörigkeit zu der betreffenden Webseite liefert. Er sollte kurz und prägnant, gleichzeitig jedoch möglichst aussagekräftig sein. Die Länge variiert in der Regel zwischen 8 und 16 Zeichen. Im besten Fall ist hier bereits das Hauptkeyword integriert, zusätzlich sollte der Name ein bis zwei weitere relevante Keywords enthalten. Bei der Bildbenennung gilt die Kleinschreibung, Umlaute sind zu vermeiden. Zudem sind anstelle von Leerzeichen Bindestriche zu setzen, da Google diese als verbindende Elemente ansieht.

Title-Tag:

Ein Title-Tag wird angezeigt, wenn Benutzer mit dem Mauszeiger über ein Bild fahren. Es soll schlicht die Nutzerfreundlichkeit verbessern, hier kann bei Bedarf das Hauptkeyword integriert werden. Dieses Attribut spielt bei Bildern eine eher untergeordnete Rolle, kann jedoch durchaus unterstützend wirken.

ALT-Tag:

Das ALT-Attribut wird angezeigt, wenn das Bild nicht korrekt geladen wird. Zudem dient es für sehbehinderte Menschen als Instrument der Barrierefreiheit, da der Text von speziellen Bildschirmlesegeräten vorgelesen werden kann. Im Bereich der SEO-Strategie hilft dieser Text den Suchmaschinen, den Bildinhalt zu bestimmen und so den semantischen Stellenwert einer Webseite besser einordnen zu können. Ein optimal gestalteter Text basiert auf einer ausgewogenen Kombination aus Bildbeschreibung und Funktion des Bildes.

Figcaption-Tag (Bildunterschrift):

Dieser Text steht direkt unterhalb des Bildes und erhält von Besuchern meist deutlich mehr Aufmerksamkeit als der umgebende Fließtext. Für die Bildersuche enthält dieser Textabschnitt wichtige Informationen zum Kontext des Bildes. Hier bietet sich daher eine gute Gelegenheit, um wichtige Keywords, Handlungsaufforderungen oder Verkaufsargumente zu platzieren.

Umgebender Fließtext:

Viele Bilder sind innerhalb eines Textes platziert. Es ist wichtig, dass dieser Text mit Bildunterschrift, ALT-Tag und Title-Tag eine harmonische Einheit bildet, damit Google problemlos einen Zusammenhang erkennt. Im besten Fall enthält der Text wichtige Keywords, die möglichst nah am jeweiligen Bild platziert sind.

Bildgröße:

Hier gilt es, den optimalen Mittelweg zu finden. Sind die Bilder zu klein, wirkt sich dies negativ bei der Bildersuche aus. Bei zu großen Bildern leidet die Ladezeit, die als Rankingfaktor ebenfalls eine entscheidende Rolle spielt. Weiterhin wirken sich längere Ladezeiten negativ auf die User-Experience aus, was wiederum bei Google ebenfalls zu einem schlechteren Ranking beitragen kann. Ideal ist eine eher kleine Dateigröße, die dennoch immer noch eine hochwertige und optisch ansprechende Darstellung auf der Webseite erlaubt.

Bildformat:

Neben der Bildgröße ist auch das Bildformat ein entscheidender Faktor, um die Ladegeschwindigkeit und somit gleichzeitig die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Es ist bekannt, dass Bilder im Querformat (4:3- bzw. 16:9-Format) in der Bildersuche deutlich häufiger angeklickt werden und sie sind im Vergleich zu Hochformat-Bildern in der Regel auch prominenter gelistet.

Das passende Dateiformat wählen: JPEG, WEBP & Co.

Eine pauschale Empfehlung für das richtige Dateiformat kann es nicht geben, da diese Entscheidung im Wesentlichen vom Zweck des jeweiligen Bildes abhängt. Große Dateiformate wie TIFF sind jedoch grundsätzlich zu vermeiden, da sie sich nicht für die Web-Nutzung eignen. Webbrowser können eine Vielzahl unterschiedlicher Formate darstellen, gängig sind folgende Varianten:

GIF (Graphics Interchange Format):

Diese Animationen wirken sich nicht auf die SEO-Strategie und sind daher für Onlineshops oder Unternehmens-Webseiten nicht relevant. Meist ist dieses Format überwiegend im Social-Media-Bereich zu finden.

PNG (Portable Network Graphics):

Ursprünglich wurde dieses Format als Ersatz für GIF entwickelt und setzt auf verlustfreie Komprimierung. Es ist vielfältig einsetzbar und eignet sich beispielsweise hervorragend für die ansprechende Darstellung von Logos oder transparenten Grafiken.

JPEG (Joint Photographic Experts Group):

Das JPEG-Format ist die häufigste Variante und wird von allen gängigen Webbrowsern unterstützt. Es setzt auf die verlustbehaftete Komprimierungsmethode und eignet sich ideal für kontrastreiche Farbfotos. Im Vergleich zu PNG lädt dieses Format tendenziell schneller.

SVG (Scalable Vector Graphics):

Das SVG-Format ist ebenfalls reaktionsschnell, eignet sich jedoch nicht für alle Bilder. Es ist eher für einfache Grafiken und Logos geeignet.

Neues Format - WebP:

Dieses lizenzfreie Dateiformat aus dem Hause Google ist explizit darauf ausgelegt, Bilder auf eine möglichst geringe Dateigröße zu reduzieren. Es verbindet viele Vorteile anderer Formate.

Aktuell gelten PNG und JPEG als gängigste Bildformate, da sie sich optimal für die Bildoptimierung eignen, Bilder lassen sich problemlos auf eine geeignete Dateigröße komprimieren. Das WebP-Dateiformat gewinnt jedoch zunehmend an Bedeutung.

Welche Vorteile bietet WebP?

Für SEO-optimierte Bilder ist WebP eine interessante Alternative, da dieses Format Bilddateien deutlich stärker komprimiert als andere Formate. Dies begünstigt schnellere Ladezeiten und bedingt daher positive Einflüsse auf die User-Experience. Das Format wurde von Google bereits im Jahr 2010 eingeführt und bietet folgende Vorteile:

– Wahl der Komprimierungsmethode: WebP lässt im Gegensatz zu PNG oder JPEG beide Komprimierungsmethoden zu (verlustfrei oder verlustbehaftet)
– Flexibilität: WebP ist aufgrund der flexiblen Wahl der Komprimierungsmethode gleichermaßen für kleine oder große Bilder sowie für Grafiken geeignet
– Einsparung der Bildgröße: Bei vergleichbarer Bildqualität sind Bilder im WebP-Format laut Google rund 30 Prozent kleiner als PNG- oder JPEG-Dateien.
– Verringerung der Ladezeit: Aufgrund der stärkeren Komprimierung der Bilder wird die Ladezeit spürbar verringert
– Transparenz: Der 8-Bit-Alphakanal des WebP-Formats ist auch bei RGB-Komprimierung nutzbar
– Komprimierung (verlustbehaftet): WebP nutzt als Basis für die verlustbehaftete Komprimierung die Keyframe-Codierung (auch: Schlüsselbild-Codierung) von VP8
– Komprimierung (verlustfrei): Bei der verlustfreien Komprimierung setzt das Format zum Transformieren von Bilddaten und Parametern auf unterschiedliche Techniken wie beispielsweise den LZ77-Algorithmus
– Farbprofil: Das Format ermöglicht die Nutzung eingebetteter ICC-Profile
– Metadaten: EXIF- und XMP-Metadaten können enthalten sein, die typisch für Kamerabilder sind
– Animationen: Möglichkeit zur Speicherung von Bildsequenzen

Die Bildkomprimierung ist eindeutig die große Stärke von WebP, zudem vereint es alle positiven Eigenschaften, die von anderen Formaten lediglich vereinzelt abdeckten. Lange Zeit wurde es lediglich von Chrome und Opera unterstützt, inzwischen zogen jedoch alle gängigen Browser nach. Damit ist es auf einem guten Weg, sich als Standardbildformat zu etablieren.

Fazit: Bilder-SEO ist ein entscheidend für die gesamte SEO-Strategie

SEO-optimierte Bilder sind von großer Bedeutung für eine ausgeklügelte SEO-Strategie, die idealerweise auf bessere User-Experience und optimales Ranking ausgelegt ist. Mittels gezielter Bildoptimierung gelingt es, Ladezeiten und Platzierung in der Google-Suche spürbar zu verbessern und so mehr Traffic zu generieren. Bilder-SEO ist jedoch eine Wissenschaft für sich und die Abstimmung erfordert neben dem fachlichen Know-how auch Erfahrung und Fingerspitzengefühl.

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Beauty-Retusche

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Die Beauty-Retusche: für Fotos mit maximaler Wirkung

Kleine Makel sind menschlich, auf professionellen Fotos sollen sie jedoch möglichst nicht zu sehen sein. Die moderne Bildbearbeitung ist ein weites Feld mit vielen Facetten und bietet mit der Beauty-Retusche eine hervorragende Möglichkeit, Hautunreinheiten, Fältchen & Co. zumindest auf dem Bild einfach verschwinden zu lassen. Wir bieten diesen Service mit den Personen Freistellern an und stellen ihn in diesem Beitrag näher vor.

Korrekturen am Bild: Bildbearbeitung und Retusche

Der Begriff Retusche leitet sich vom französischen Verb retoucher (etwa: erneut berühren) ab. In der Fotografie ist damit schlicht die Nachbesserung eines Bildes gemeint. Bereits in der Frühzeit der Fotografie waren engagierte Fotografen darum bemüht, kleine Fehler zu beseitigen. Die klassische Bildbearbeitung umfasst unterschiedliche Korrekturen, dazu zählen beispielsweise:

– Kontrast, Farben und Helligkeit anpassen
– Belichtungsfehler korrigieren
– Schärfe anpassen
– Bildrauschen reduzieren
– Bildausschnitt anpassen

Digitale Bildbearbeitung und Retusche eröffnen uns in der heutigen Zeit ungeahnte Möglichkeiten, um Fotos anzupassen und zu perfektionieren.

Welche Möglichkeiten bietet die Beauty-Retusche?

Bei der Retusche steht nicht alleine die Beseitigung von Bildfehlern im Vordergrund. Sie kommt meist als ergänzendes Instrument zum Einsatz und zielt in erster Linie auf den Ausgleich von kleinen oder größeren Makeln wie Hautunreinheiten, Falten oder Zahnverfärbungen ab. Die Beauty-Retusche ist eine besondere Form der Retusche, die eine Bearbeitung des Ursprungsbildes auf höchstem Niveau abdeckt. Damit die bearbeiteten Fotos die maximale Wirkung erzielen, eröffnen sich mit der professionellen Beauty-Retusche nahezu grenzenlose Möglichkeiten. Dazu gehören beispielsweise:

– Pickel und Hautunreinheiten beseitigen
– Sommersprossen und Muttermale entfernen
– Falten glätten
– Augen vergrößern
– Haut glätten und straffen
– Zähne aufhellen
– Körperproportionen anpassen
– Muskeln aufbauen
– Haarfarbe anpassen
– und vieles mehr

Sie geht somit im Vergleich zur klassischen Porträt-Retusche noch einige Schritte weiter. Letztere zielt lediglich auf die Verbesserung eines Fotos ab, dabei werden in der Regel nur kleinere Makel wie Pickel, Hautunreinheiten oder raue Lippen retuschiert. Die Beauty-Retusche geht jedoch über diese einfache Art der Bearbeitung eines Bildes weit hinaus. Hier dient das ursprüngliche Foto lediglich als Rohmaterial, um Schritt für Schritt ein perfektes Idealbild zu erschaffen. Das Endergebnis unterscheidet sich in der Regel sehr stark vom Originalbild.

Makelloser Glamourfaktor ohne schmerzhafte OP

In der Regenbogenpresse und in sozialen Medien sind in der heutigen Zeit Bilder von mehr oder weniger prominente Menschen zu sehen, die mittels Beauty Retusche absolut makellos erscheinen. Kein Härchen stört die perfekte Frisur, die Gesichter sind absolut faltenfrei und Makel wie Narben, Fältchen, Orangenhaut & Co. existieren faktisch nicht. Auch in der Werbung kommen überirdisch schöne Beauty-Porträts oder Fashion-Fotos zum Einsatz, auf denen Perfektion in absoluter Vollendung zu sehen ist. Wesentliches Instrument ist hier die professionelle Beauty-Retusche. Das fertige Bild ist ein Kunstprodukt, mit der Originalaufnahme bestehen hier meist nur noch rudimentäre Gemeinsamkeiten. Die dargestellten Personen entsprechen somit nach der Beauty-Retusche einem vorab festgelegten Schönheitsideal. Da die vorgenommenen Änderungen teilweise stark von der Realität abweichen, wird im englischen Sprachraum häufig auch der Begriff Virtual Makeover (virtuelle Verjüngungskur) verwendet. Dieser Vergleich mit der Schönheitschirurgie ist durchaus nachvollziehbar, allerdings kommt die Beauty-Retusche glücklicherweise ohne Skalpell und blutige Einschnitte aus.

Die Kunst der idealisierenden Retusche

Die Beauty-Retusche ist ein unverzichtbares Instrument für perfekte Fotos. Allerdings gilt es, bei dieser Arbeit eine Gratwanderung zu bewältigen, damit die idealisierten Fotos nicht bereits auf den ersten Blick als solche zu erkennen sind. Mit den obligatorischen Beauty-Filtern oder Porträt-Effekten, wie sie beispielsweise bei Instagram & Co. zum Einsatz kommen, ist die professionelle Beauty-Retusche keineswegs vergleichbar. Profis gelingt es, ein makelloses Bild zu erschaffen, die Unterschiede fallen in der Regel jedoch erst durch den direkten Vergleich von Originalbild und Endergebnis auf. Diese hohe Kunst erfordert handwerkliches Geschick, Hingabe und ein geschultes Auge für Details.

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Bildbearbeitung

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Vektorisierung von Logos und Grafiken

Die Vektorisierung in der profesionellen Bildnachbearbeitung - das sollten Sie darüber wissen!

Die Technik der Vektorisierung stellt bei der Nachbearbeitung von Fotos seit jeher eine elementare Grundvoraussetzung für qualitativ hochwertige Bilder dar. Wir beschäftigen uns ausführlich mit dem Thema, erklären, wie das Bilder vektorisieren funktioniert und was bei der Anwendung zu beachten ist.

Was bedeutet Vektorisierung?

Bei der Vektorisierung, die in der Fachliteratur auch als Verfolgung bezeichnet wird, wird ein Bild im .bmp- oder tiff-Format aufgenommen und als Vektorbild neu gezeichnet. Die Idee dahinter ist, dass Vektoren grundsätzlich wie einzelne Zahlen behandelt werden können, was die Durchführung einfacher Rechenoperationen einschließt. Bei einer vektorisierten Berechnung können daher alle Elemente des Vektors (Arrays) in einem einzigen Berechnungsschritt addiert bzw. hinzugefügt werden. Die Vektorisierung ist dabei als eine Art Parallelverarbeitung organisiert. Dadurch können mehr Computerressourcen für die Durchführung der Berechnung bereitgestellt werden, sodass die Berechnung schneller erfolgen kann. Technisch gesehen, stellen Vektorgrafiken geometrische Elemente mit fortlaufenden Koordinaten dar, die erst gerastert werden, wenn sie auf einem physischen Gerät wie einem Monitor oder einem Drucker angezeigt werden müssen.

Die Eingabedatei für die Vektorisierung ist immer ein Bild, allerdings kann das Bild viele Formen annehmen, z.B. als Foto, Zeichnung oder Logo gestaltet sein. Auch Rasterdateiformaten oder Programme, die eine Raster-zu-Vektor Konvertierung durchführen, sind möglich. Aufpassen muss man nur, dass bei der Vorlage gerasteter Bilder die Auflösung des Kamera-Sensors nicht mit dem Vorlagenraster in Konflikt kommt.

Wichtiger Hinweis:

Möchte man das Bild z.B. auf einer Internetseite präsentieren, benötigt man es zusätzlich auch noch als Pixelgrafik im Graustufen- oder RGB Modus, um die farbliche Abstimmung zu erleichtern. Man kann die Vektoroptimierung hier sogar noch auf die Spitze treiben und benötigte Vektorpunkte händisch editieren bzw. nachbearbeiten. Dabei hat es sich bewährt, einen Film mit möglichst hoher Empfindlichkeit (mindestens ISO 400) zu verwenden.

Logo vektorisieren - so funktioniert es!

Logos repräsentieren als Visitenkarte Kultur, Philosophie und Ziele des Unternehmens und sollten daher ansprechend gestaltet sein. Neben Bildern kann auch der Firmenname als Schriftzug vektorisiert werden. Diese Grafiken sind in Ihrer Größe beliebig veränderbar, ohne dabei an Qualität zu verlieren. Für jede Art von großformatiger Werbung, wie etwa an einem LKW, oder als mit dem Firmenlogo bedruckte T-Shirts benötigen Sie skalierbare Logos, die durch flexible Plugins erstellt werden, welche die Pixelauflösung des Bildes beliebig verändern können. Auf diese Weise kann zum Beispiel Ihr Firmenlogo in den Hintergrund mit eingefügt oder als Hauptmotiv freigestellt werden. Das Logo kann hinterher noch durch einen repräsentativen Stand- oder Schlagschatten optisch mit dem Boden verbunden werden. Der Schatten wird nach Fertigstellung als Vektordatei geliefert und steigert Wiedererkennungswert und Kaufbereitschaft Ihrer Kunden! Da Sie für alle Druckprodukte, die Sie planen, eine Vektorisierung benötigen, empfehlen wir, Firmenlogos grundsätzlich durch unser Team vektorisieren zu lassen.

Voraussetzungen für eine Vektorisierung:

  • Sie haben die Pixelgrafik in sehr hoher Auflösung, vorzugsweise als -bmp oder tiff Datei
  • Ihr Logo ist nicht sehr komplex aufgebaut
  • Ihr Logo ist klar und hat keine extrem dünnen Linien und feine Punkte integriert

Grundsätzlich können alle Symbole oder Zeichen als Logo vektorisiert werden, die oben angeführten Anforderungen Genüge tun. Sprechen Sie unsere Mitarbeiter einfach an!

Raster- und Vektorbilddateien - so werden sie eingesetzt!

In digitalen Grafiken werden zwei grundlegende Arten von Bilddateien verwendet: Raster- und Vektordateien. Rasterdateien bestehen aus winzigen Punkten, Bits oder Pixeln. Vektordateien hingegen bestehen aus einfachen Knoten und Bögen, die auch als Punkte und Pfade bezeichnet werden. Sie können Ihr Rasterbild in ein Vektorbild konvertieren, indem Sie die einzelnen Pixel in miteinander verbundene Punkte und Pfade umwandeln. Dieser Vorgang wird als Vektorisierung oder Bitmap-Tracing bezeichnet. Die Linien, die Sie von einem Punkt zum anderen zeichnen, sind die Pfade, die die Form definieren. Wenn ein Plotter eine Datei vektorisiert, verbindet er die Punkte im Wesentlichen anhand der Anweisungen der Software.

Wie läuft die Vektorisierung von Bildern in der Praxis ab?

Vektorbilder sind stets pfadbasiert, da sie aus mathematischen Gleichungen bestehen, welche das Bild leicht skalierbar (durch die Verwendung von Zwischenpixel pixelmäßig variabel gehalten) machen. Als Anwender muss man allerdings damit rechnen, das Anwender Bildschirmskalierungen bis zu 100 Prozent benutzen. Aus diesem Grund werden Vektorbilder von manchen Grafikern als mehr oder weniger auflösungsunabhängig betrachtet. Man kann jedoch bestimmte Komponenten von Vektorbildern individuell ändern, ohne das Bild selbst zu zerstören. Hier muss man sich allerdings stets fragen, ob sich Selbermachen lohnt, oder ob man diese doch schon sehr speziellen Tätigkeiten nicht besser an die Spezialisten einer Agentur delegiert, so man selbst nicht über die erforderlichen grafischen bzw. fototechnischen Voraussetzungen, wie etwa Erfahrung in der Handhabung des Tool Kits „LXI Master Expert Plus“ verfügt. 

Nehmen Sie heute noch Kontakt mit uns auf!

Sie legen bei der Fotonachbearbeitung Wert auf Qualität? Dann überlassen Sie die Umsetzung der Corporate Identity Ihres Unternehmens nicht irgend einem Grafikstudio, sondern wenden Sie sich gleich an die Spezialisten für digitale Bildnachbearbeitung – Capture Studio! Unser Team erstellt Vektordateien von Grafiken, Zeichnungen oder Logos sowie von abfotografierten Entwürfen. Wir versenden jede beauftragte Grafik einzeln als vektorisierten Pfad.

Gerne erläutern wir von Capture Studio als Spezialisten für Bildnachbearbeitung in einem persönlichen oder telefonischen Beratungsgespräch die zahlreichen Vorteile einer Zusammenarbeit mit uns. Bei größeren Aufträgen unterbreiten wir als digitales Fotostudio gerne ein unverbindliches Angebot zur Vektorisierung. Sie haben noch Fragen oder möchten ein kostenfreies Erstgespräch mit uns vereinbaren? Rufen Sie uns heute noch an, wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!