Glossar · Produktfotografie
Kurz erklärt
Legeware (Flatlay) bezeichnet Produktfotos von Kleidung und Accessoires, die flach gelegt und von oben fotografiert werden. Sie ist die schnellste und günstigste Darstellungsform für Textilien in Serie – einheitlich, freigestellt und gut vergleichbar.
Legeware – im Englischen Flatlay oder Flat Lay – ist die Darstellung von Kleidung und Accessoires in gelegter Form: Das Kleidungsstück wird auf einer Fläche ausgebreitet, in Form gezogen, gebügelt oder gedämpft und senkrecht von oben fotografiert. Anschließend wird es freigestellt, sodass es vor weißem oder farbigem Hintergrund steht.
Die drei Standardformen der Modefotografie unterscheiden sich im Aufwand und in der Aussage:
Viele Shops kombinieren: Legeware als Hauptbild in der Kategorie, Model- oder Hollow-Man-Bilder auf der Produktseite.
Ideal ist Legeware für Artikel, die flach ihre Form behalten: T-Shirts, Pullover, Hemden, Hosen, Kinderbekleidung, Unterwäsche, Bettwäsche, Handtücher, Tücher und Schals, aber auch Taschen, Gürtel und Schuhe in der Seitenansicht. Weniger geeignet ist sie für stark tailliert geschnittene Kleider oder Jacken mit Volumen, deren Schnitt erst am Körper sichtbar wird.
Standard sind Vorder- und Rückansicht, ergänzt um Detailaufnahmen von Kragen, Knopfleiste, Muster, Etikett oder Innenfutter. Bei Hosen kommen häufig die gefaltete Ansicht und ein Detail des Bundes hinzu. Für Marktplätze gilt wie beim Packshot: Hauptbild auf reinem Weiß, Produkt füllt rund 85 Prozent des Bildes.
Gute Legeware sieht einfach aus und ist Handarbeit: Jedes Teil wird gebügelt, identisch ausgerichtet und mit gleichem Randabstand aufgenommen, damit hundert Artikel einer Kategorie nebeneinander wie eine Serie wirken. Symmetrie, gerade Nähte und gleichmäßige Ärmelstellung entscheiden über den professionellen Eindruck. Details dazu auf unserer Seite Legeware-Fotografie.
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